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Namibias Süden im 2010

Namibia - Dead Vlei bei Sossusvlei, Namib Naukluft National Park
Namibia - Dead Vlei bei Sossusvlei, Namib Naukluft National Park
 
 
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Namibia - Dead Vlei bei Sossusvlei, Namib Naukluft National Park
Namibia - Dead Vlei bei Sossusvlei, Namib Naukluft National Park
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Meine persönlich liebste Reisezeit in Namibia ist Mai / Juni - wenn normalerweise die Regenzeit zu Ende geht und der Winter Einzug hält. Es ist dann tagsüber nicht mehr so heiss, des Nachts noch nicht so kalt und die Vegetation vielerorts noch nicht so trocken - ideal, um sich die fantastischen Landschaften mit Fotoapparat und in Wanderschuhen zu erobern.

Fish River Canyon

Eine der berühmten Wanderstrecken des Südlichen Afrikas liegt tief im Süden Namibias: der Fish River Canyon Hiking Trail im Ai-Ais/Richtersveld Transfrontier National Park. Ist die gewaltige Flusslandschaft schon vom Canyon Rand aus beeindruckend, so ist das Gefühl ganz unten in der etwa 500m tiefen Schlucht zu stehen, geradezu überwältigend.

Die 80km lange Rucksack-Tour ist normalerweise mit 5 Wandertagen veranschlagt, wovon die ersten 30km zum spektakulärsten Streckenabschnitt gehören. Die Wanderung sollte man rechtzeitig im Voraus buchen, am besten ein Jahr: Die mind. 3 Teilnehmer benötigen ein Permit der Naturschutzbehörde. Wer die Organisation der Tour wie Einkauf der Lebensmittel, etc. nicht auf sich nehmen möchte, schliesst sich einer geführten Wanderung an. Die Anreise ab Windhoek von etwa 700km schafft man an einem Tag. Gemütlicher wird es, wenn man Station z.B. in der Kalahari Anib Lodge bei Mariental macht. So kann man auch gleich an einer Naturfahrt durch die rote Dünenwelt der Kalahari teilnehmen.

Wir hatten die Cañon Lodge im Gondwana Cañon Park als Ausgangspunkt für die Wanderung gewählt. Unser Wagen mitsamt Reisegepäck war dort bis zu unserer Rückkehr sicher aufbewahrt. Ein Mitarbeiter der Lodge fuhr uns zum Parkbüro. Dort trägt man sich zur Kontrolle und eigenen Sicherheit in eine Hikers Liste ein. 10km weiter befindet sich der Einstiegspunkt des Hiking Trails, hier geht es 500m auf einem steilen Pfad hinunter ins Abenteuer. Toll ist die Tour, wenn der Fish River noch genügend Wasser hat - zwar heisst das manchmal auch, den Fluss durchqueren zu müssen - andererseits kann man in den Kolken auch einmal baden. Ziel ist Ai-Ais - und die Traum-Geschichten, die sich die Wanderer unterwegs erzählen, wie fantastisch der erste Schluck kühles Bier nach 5 Tagen schmecken soll, sind wahr. Zur verabredeten Zeit war auch der Wagen der Cañon Lodge da und brachte uns zurück zur Lodge. Ein bis zwei weitere Übernachtungen dort zur Erholung sind ratsam.

Mule (Maultier) Trail

Eine sehr gute Alternative für Wanderer, die gerne laufen aber keine Lasten mehr tragen möchten, ist der 3- oder 4-tägige Mule Trail durch einen Teil des Fish River Canyons weiter nördlich. Die Tour geht durch etwas flacheres Privatgelände und nicht durch den National Park. Das Gepäck tragen Maultiere, übernachtet wird in Zelten und jeden Abend wird richtig gut gekocht.

Klein Aus Vista bei Aus

Die ehemalige Rinder- und Schaffarm Klein Aus Vista bei Aus liegt ca. 120km von Lüderitz und der Küste entfernt. Die heutige Lodge hat zwei Unterkünfte: Das 7km abseits gelegene Eagles Nest ist eher etwas für Individualisten, die auf einen Haartrockner verzichten können (nur Solarstrom für Licht) und die Einsamkeit am Rande der Wüste schätzen. Das Desert Horse Inn liegt in der Nähe der Farmhäuser und des Restaurantbereichs und beherbergt auch kleinere Gruppen. Zwei bis drei Nächte kann man hier gut verbringen. Wir haben einen Tagesausflug zur alten Diamantenstadt Kolmanskop, nach Lüderitz und den Wilden Pferden der Namib gemacht, und waren einen halben Tag durch die gewaltige, einsame Granitlandschaft der Aus-Berge gewandert.

Sossusvlei

Die berühmten Sanddünen der Namib, die sich über den Lehmsenken des Sossusvleis und Dead Vleis auftürmen, liegen auf etwa halber Strecke vom Süden zurück nach Windhoek. Die erforderlichen Permits für den Besuch des Parkgebietes kauft man am besten im Voraus, damit man am nächsten Morgen gleich hineinfahren kann. Wir waren bereits vor Sonnenaufgang unterwegs und nahmen ein Frühstücks mit - es gibt schöne Plätze im Schatten knorriger Kameldornbäume im Vlei, wo es sich gut frühstücken lässt. Das Sossusvlei ist eine Stunde Fahrt vom Parkeingang entfernt. Auf dem Rückweg lohnt sich ein Abstecher zum Sesriem Canyon - in dem es trotz Mittagshitze noch relativ kühl ist. Übernachtet hatten wir im Desert Homestead. Die Chalets sind mit einfachen Mitteln geschmackvoll eingerichtet, das ganze Ambiente, auch des Haupthauses, lädt den Gast zum Verweilen ein.

Bericht von Michaela Kanzler

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