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Kenya im Mai 2009

 
 
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Ich war Ende April 2009 für fast 2 Wochen in Kenya. Meine letzte Reise dorthin lag schon ein paar Jahre zurück und ich wollte mich bei einigen Lodges und Camps sowie unserem wichtigsten lokalen Partner hinsichtlich Fahrern und Fahrzeugen auf den neuesten Stand bringen.

Der Tagesflug mit Swiss bringt mich in wenigen Stunden nach Nairobi. Bei Ankunft um 18 Uhr ist es wegen der Nähe zum Äquator bereits dunkel. Mein Fahrer bringt mich in kurzer Zeit zum Serena Hotel im Stadtzentrum. Das schöne Erstklassehotel eignet sich ausgezeichnet für die Übernachtung, bevor am folgenden Tag die Reise durch die National Parks beginnt.

Nach dem Frühstück geht es auf einer etwa dreistündigen Fahrt im Geländefahrzeug zum Amboseli National Park. Er ist zwar mit knapp 400 km2 im Vergleich zu den anderen Parks des Landes relativ klein, aber aufgrund der Sicht auf den Mount Kilimanjaro und wegen der vielen Elefanten nicht minder bekannt. Die südliche Grenze des Parks bildet zugleich die Landesgrenze zu Tanzania. Die Amboseli Serena Safari Lodge (96 Zimmer) liegt mitten im Park in der Nähe der Sümpfe und bietet bei schönem Wetter eine fantastische Sicht auf den Mount Kilimanjaro. Das kleinere Tortilis Camp liegt ausserhalb der Parkgrenzen in einem privaten Reservat. Deshalb sind hier auch Buschwanderungen möglich. Die 17 grosszügig gestalteten Zelt Zimmer sind mit Dusche und Toilette ausgestattet.

Die nächste Etappe ist der etwa 5 Stunden entfernte Mount Kenya National Park, ein Wanderparadies und der ideale Übernachtungsort auf dem Weg zum Samburu National Park. Die Serena Mountain Lodge gehört zur Mittelklasse und hat 42 Zimmer, teilweise mit Balkon. Sie liegt am Waldrand und von der Aussichtsterrasse hat man Sicht auf eine Wasserstelle. In der Nähe und an der Grenze zum Aberdare National Park befindet sich eine weitere Serena Lodge, das Serena Sweetwaters Tented Camp. Das schöne Zelt Camp liegt an einer Wasserstelle im privaten Ol Pejeta Reservat. Gäste haben hier die Möglichkeit, an Nachtfahrten teilzunehmen und nachtaktive Tiere zu beobachten.

Das 550 km2 grosse Schutzgebiet im Norden Kenyas umfasst 3 so genannte National Reserves: Samburu, Buffalo Springs und Shaba. Hier sind neben den anderen Tieren der afrikanischen Savanne 3 ganz spezielle Tierarten heimisch: die Grevy Zebras mit einem fein gestreiften Fell, die Ostafrikanischen Oryxantilopen (Beisa Oryx) und die Gerenuks oder Giraffengazellen. Zu den seltenen Vogelarten gehören z.B. die Somali Strausse und die Geierperlhühner. In den zwei Tagen meines Aufenthaltes habe ich die Samburu Serena Lodge, Larsen's Camp sowie das Samburu Intrepids Camp besucht. Die Serena Lodge liegt am Ufer des Uaso Nyiro Flusses und ist mit 62 Zimmern eine der grösseren Unterkünfte im Reservat. Um einiges kleiner und komfortabler sind die beiden Camps, Larsen's und Intrepids. Larsen's Camp ist Mitglied der "Small Luxury Hotels of the World und ist in einem kolonialem Stil gestaltet. Die grossen, hellen Zelt Zimmer haben alle Sicht auf den Fluss. Das Intrepids Camp gehört zur Heritage Gruppe. Es liegt ebenfalls am Uaso Nyiro Fluss. Die Zelt Zimmer sind etwas erhöht und mit Veranda ausgestattet. Die Tierbeobachtungen im Samburu National Reserve sind sehr interessant und es gelingt meinem Fahrer, neben vielen anderen auch alle hier erwähnten speziellen Tiere und Vögel zu finden.

Auf dem Weg zur Masai Mara besuche ich den sehr schönen Lake Nakuru National Park und den Naivasha See. Riesige Flamingo-Kolonien sind am Ufer des Lake Nakuru zu sehen. 450 Vogelarten und 50 Säugetierarten sind in diesem Park heimisch. Sehr interessant ist das Nashorn-Projekt, das seit 20 Jahren hier erfolgreich Spitzmaul- und Breitmaulnashörner schützt. Mittlerweile leben über 60 Tiere im Park und so ist es fast garantiert, einen oder mehrere dieser seltenen Riesen zu sehen.  Eine weitere Erfolgsgeschichte ist die Ansiedlung von Rothschild-Giraffen. Sie haben sich hier so stark vermehrt, dass einige Tiere nach Uganda exportiert wurden, wo sie durch den Bürgerkrieg vom Aussterben bedroht waren. Die Lake Nakuru Lodge (Mittelklasse) verfügt über etwa 50 Zimmer und liegt wunderschön hoch oben über dem See. Die Sarova Lion Hill Lodge ist qualitativ etwas höher einzustufen und mit 65 Zimmern unwesentlich grösser. Die Naivasha Simba Lodge (4*) liegt in einem herrlichen, grossen Park mit Zugang zum Naivasha See. Die ruhige Umgebung, ein Swimming Pool mit Liegeterrasse, der Spa-Bereich mit Dampfbad und Sauna sowie das gute Essen sind ideal für eine kurze, erholsame Unterbrechung der Safari.

Den Abschluss meiner Reise bilden 3 Tage im Masai Mara Game Reserve, eines der bekanntesten Tierschutzgebiete der Welt. Dieser Park gefällt immer wieder, man kann sich an der atemberaubenden Landschaft nicht satt sehen. Berühmt ist der Park aufgrund der grossen Migration der Wildebeest- und Zebraherden, die alljährlich zwischen der Serengeti in Tanzania und der Masai Mara in Kenya stattfindet. Die Herden befinden sich ungefähr von August bis Oktober hier. Bei meinem Besuch im April waren dementsprechend nur wenige Wildebeest anzutreffen. Ausserdem verbrachte ich einen grossen Teil meines Aufenthalts mit Besichtigungen der verschiedenen Unterkünfte. So blieb nur wenig Zeit, um durch die sanften Hügel und weiten Ebenen zu fahren und Tiere und Vögel zu beobachten. Trotzdem wurde ich während der Fahrten zwischen den Camps mit hervorragenden Sichtungen von Geparden, Leoparden, Löwen, Elefanten, Zebras, Giraffen, Topis und einer unglaublich vielfältigen Vogelwelt belohnt. Von den besuchten Unterkünften möchte ich ein paar sehr schöne Dinge ganz besonders hervorheben: die Aussicht von der Mara Serena Lodge, die Lage des Ololana Camps direkt am Mara River, den kolonialen Charme des Mara Explorer Camps mit der Badewanne auf der Veranda, den Swimming Pool von Kichwa Tembo und die stilvolle Eleganz des Bateleur Camps.

Mein Fazit
Eine private Safari mit Fahrer/Guide und Geländefahrzeug lohnt sich auf jeden Fall. Man kann seinen Tag selber gestalten und die Dauer der Tierbeobachtung bestimmen. Die Fahrzeuge unseres lokalen Agenten sind in einem hervorragenden Zustand und die Fahrer sehr freundlich und zuvorkommend. Sie kennen sich in den Parks ausgezeichnet aus und ermöglichen ihren Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt. Ausserdem ist Kenya auch während der Regenzeit Ende April eine Reise wert! Die Preise sind viel günstiger als zur Hauptsaison und man kann Tierbeobachtungen geniessen, z.B. von Geparden oder Leoparden, ohne dass sich 15 Fahrzeuge um die beste Position streiten.

Bericht von John Stewardson

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